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Wenn evidenzbasierte Medizin plötzlich nicht mehr erreichbar ist…

Steven Breuer1 Min.
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Wenn evidenzbasierte Medizin plötzlich nicht mehr erreichbar ist…

Bis vor wenigen Tagen konnten Mediziner mit OpenEvidence in Sekunden auf fundierte, evidenzbasierte Informationen zugreifen – direkt am Point of Care.

In den USA ist das längst Alltag: 👉 Über 40 % der Ärzte nutzen die Plattform (~430.000) 👉 100+ Millionen Konsultationen unterstützt 👉 Antworten basieren auf NEJM, JAMA, Cochrane – mit Quellen

Ein echtes Upgrade zur klassischen Literaturrecherche.

Und in Europa? -> Nicht verfügbar (ganz toll!)

Grund sind regulatorische Unsicherheiten rund um KI.

Das Problem: Während die USA solche Tools aktiv in die Versorgung integrieren, nehmen wir sie in Europa vom Markt – ohne eigene Alternativen zu haben.

Ja, Regulierung ist wichtig. Aber aktuell wirkt es, als würden wir Innovation verhindern, bevor wir sie überhaupt aufgebaut haben.

👉 Kein eigenes starkes KI-Ökosystem 👉 Aber schon maximale Einschränkungen

Das trifft am Ende nicht die Anbieter – sondern uns im Alltag. Und letztlich unsere Patienten.

Mein Fazit: Europa muss lernen, Innovation und Regulierung gleichzeitig zu denken – sonst verlieren wir beides.